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 [ 8 Beiträge ] 

29.10.2011

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AWM-Team-Member
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Zitat:
Fluggesellschaft Qantas stellt vorerst Betrieb ein
Seit Monaten liegt die Fluggesellschaft mit drei Gewerkschaften im Clinch. Von Dienstag an will sie die Beschäftigten nun aussperren. Aus Sicherheitsgründen hat sie deshalb seit Samstagvormittag ihre gesamte Flotte bis auf weiteres stillgelegt.
...
Quelle: FAZ



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30.10.2011

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Flugschüler
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Einen Link hättest Du schon angeben können...

Aber das ist ziemlich harter Tobak und zeugt von ziemlich verhärteten Fronten. Was das die Fluglinie kostet...wahnsinn.



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30.10.2011

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AWM-Team-Member
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UPDATE:
Zitat:
Ein australisches Schiedsgericht hat die sofortige Aufhebung des Flugstopps der Luftfahrtgesellschaft Qantas angeordnet. Qantas und die Gewerkschaften sollten an den Verhandlungstisch zurückkehren und innerhalb von 21 Tagen ihren Streit beilegen, entschied das von der Regierung einberufene Tribunal.

Weiter lesen! (Quelle: Tagesschau.de)


@dragon46: Die drei Punkte oben sind verlinkt, aber die Verlinkung war wohl etwas schlecht zu sehen.



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30.10.2011

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Flugschüler
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Beiträge: 93

Touché...

Und Qantas fliegt wieder:

Zitat:
Schiedsgericht hebt Flugstopp bei Qantas auf

Die Qantas soll wieder fliegen - das hat ein Schiedsgericht angeordnet. Die australische Airline hatte wegen anhaltender Streiks überraschend ihren Luftverkehr eingestellt, Zehntausende Passagieren saßen auf Flughäfen in aller Welt fest.

Mit einem beispiellosen Flugstopp ihrer gesamten Flotte hat die australische Airline Qantas am Wochenende tausende Passagiere ins Chaos gestürzt. Ein unabhängiges Schiedsgericht ordnete am frühen Montagmorgen allerdings an, den Flugverkehr wieder aufzunehmen. Aus Verärgerung über einen monatelangen Arbeitskampf mit Piloten, Ingenieuren und Bodenpersonal hatte Qantas am Samstag ohne Vorwarnung und mit sofortiger Wirkung den gesamten Flugverkehr eingestellt. Tausende Passagiere waren am Wochenende gestrandet.

Die Schiedsstelle verordnete der Fluglinie und den Gewerkschaften einen 21-tägigen Waffenstillstand. Man hoffe, dass in dieser Zeit die Verhandlungen wieder aufgenommen werden können, teilte Fair Work Australia mit. Die Gewerkschaften wurden angewiesen, keine weiteren Störaktionen zu unternehmen.

Weltweit waren 108 Maschinen an 22 Flughäfen betroffen. Am Wochenende seien 447 Flüge gestrichen worden, mit insgesamt 68.000 Passagieren, teilte die Airline mit. Sie beziffert den Verlust auf 20 Millionen australische Dollar - etwa 15 Millionen Euro - täglich. Qantas-Tochterunternehmen wie der Billigflieger Jetstar waren nicht betroffen. Konkurrenten wie Virgin Australia boten Sondertarife für gestrandete Qantas-Passagiere und kündigten Sonderflüge an.

"Ich entschuldige mich bei allen Kunden", sagte Qantas-Chef Alan Joyce. Aber er habe keine andere Wahl gehabt. Die Airline versprach Hotel- und Flugumbuchungen und Wiedergutmachung.

Auf dem größten deutschen Flughafen in Frankfurt wurden am Sonntag zwei Qantas-Flüge annulliert, wie ein Flughafensprecher sagte. Dabei gehe es um die Verbindung Sidney-Singapur-Frankfurt und zurück. Die ursprünglich für den Morgen eingeplante Maschine sei aber gar nicht erst gekommen, bei der zweiten sollte dies genauso sein. "Die Passagiere werden von Qantas hier vor Ort versorgt und umgebucht oder in Hotels untergebracht", sagte der Sprecher.

Die Gewerkschaften hatten eine Auszeit für 90 Tage angeboten, doch wollte Qantas das zuerst nicht akzeptieren. Nach Angaben von Joyce könnten die Maschinen innerhalb von sechs Stunden wieder startklar sein, wenn die Gewerkschaften einlenken.

"Die Australier wollen, dass dieser Disput beigelegt wird, und ich auch", sagte die australische Premierminsterin Julia Gillard in Perth. Dort ging das Gipfeltreffen der Commonwealth-Länder zu Ende. 17 Delegationen waren mit Qantas angereist und mussten sich um neue Flüge bemühen.

Der Streit zwischen Qantas und den drei Gewerkschaften zieht sich seit Monaten hin. Die Gewerkschaften wehren sich gegen Pläne der Airline, einen Teil des Geschäfts ins billigere Ausland zu verlegen. Außerdem verlangen sie höhere Löhne.

Der Sprecher der Qantas-Piloten, Richard Woodward, warf seinem Arbeitgeber vor, die Passagiere als Geiseln zu nehmen. "Das ist Erpressung der Regierung und Erpressung des Volkes", sagte er in einem Rundfunkinterview.

Quelle: sueddeutsche.de


Aber war abzusehen, bei 15 Millonen Euro Verlust pro Tag könnte das Qantas auch nicht länger durchziehen...



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31.10.2011

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AWM-Team-Member
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Beiträge: 216

Da war ich wohl ein bisschen schneller :D

dragon46 hat geschrieben:
Aber war abzusehen, bei 15 Millonen Euro Verlust pro Tag könnte das Qantas auch nicht länger durchziehen...

Wobei Qantas das ja noch sicherlich länger durchgezogen hätte, wenn das Schiedsgericht nicht die Aufhebung des Flugstopps angeordnet hätte.



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31.10.2011

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dragon46 hat geschrieben:
Aber war abzusehen, bei 15 Millonen Euro Verlust pro Tag könnte das Qantas auch nicht länger durchziehen...


Naja, sooo schlecht geht's der Quantas auch nicht... Aber dann hätten sie wenigstens gut Steuerrückerstattungen bekommen können ;)



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31.10.2011

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Flugschüler
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Beiträge: 93

Jein, bei einem Jahresgewinn von 180 Millonen Euro (FY10 und 11) wäre der Überschuss in ein paar Tagen aufgebraucht.

Also durchaus ein ziemliches Vabanquespiel, riecht nach Kurzschlussreaktion.



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01.11.2011

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dragon46 hat geschrieben:
Jein, bei einem Jahresgewinn von 180 Millonen Euro (FY10 und 11) wäre der Überschuss in ein paar Tagen aufgebraucht.

Also durchaus ein ziemliches Vabanquespiel, riecht nach Kurzschlussreaktion.


Naja ich kann es schon verstehen, dass sie sagen, wenn sie keine definitive Flugsicherheit sicherstellen können (durch die Streiks) dann fliegen sie lieber gar nicht, als wenn etwas passiert.

Klar ist das auch ein bisschen "Kindergarten" aber das ist ein Streik letzten Endes auch...



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